Bereits 2006 veranstalteten Ihre Hautärzte in Deutschland den ersten Hauttag. An diesem Tag erfolgten umfangreiche Aktionen in Kliniken und Praxen. Zusätzlich gab es ein Informationsforum in dem mehr als 1.000 Patienten Fragen an Hautärzte stellten und diese innerhalb einer Woche kompetent beantwortet wurden.
Aufgrund des sehr positiven Echos haben sich die Hautärzte entschlossen, im Rahmen des diesjährigen Euro-Melanoma-Tages, welcher ein besonderes Augenmerk auf die Belange des (schwarzen) Hautkrebses lenkt, erneut einen Hauttag durchzuführen!
Im Rahmen dieses Hauttages wird es wieder Aktionen in Praxen, Kliniken etc. geben,
bei denen Sie die Gelegenheit haben, sich zu informieren - zum Thema Hautkrebs genauso
wie zu allen anderen Fragen, die mit Ihrer Haut zu tun haben.
Auch auf dieser Webseite haben Sie am 5.5.2008 wieder die Möglichkeit, Ihre Frage
ganz persönlich zu stellen und sich fachmännischen Rat zu holen. Bitte haben Sie
jedoch Verständnis, das aus medizinischen aber auch juristischen Gründen über ein
Internet-Forum nur Ratschläge gegeben werden können - besonders die Haut bedarf
bei Problemen der Einschätzung durch einen Fachmann - Ihren Dermatologen!
Warum einen Hauttag?
Die deutschen Hautärzte wollen mit dem „Deutschen Hauttag“ darauf aufmerksam machen
, dass Hautärzte einen unverzichtbaren Bestandteil in der Gesundheitsversorgung
Deutschlands darstellen, denn Patienten mit Hautproblemen sind oft
- fehlgeleitet
- fehl versorgt
- haben offene Fragen und
- die Zahl der Probleme nehmen zu, obgleich bereits heute mehr als 10 Millionen Besuche
in Hautpraxen stattfinden.
Mit geringen Kostenaufwand erhalten Patienten kompetente Beratung durch Dermatologen vor Ort - wohnortnah – das muss so bleiben! Patienten brauchen weiterhin den direkten
Zugang zu Hautspezialisten ohne um Überweisungsscheine betteln zu müssen, vor allem
vor dem Hintergrund eines wachsenden Versorgungsbedarfes bei haut- und allergiekranken
Menschen.
Hautärzte sorgen aber noch für mehr:
Wir wollen , dass sich jeder in seiner Haut wohl fühlt!
- Zu den Kernkompetenzen der Dermatologie zählt nicht nur die Haut alleine, auch die
Behandlung chronischer Wunden, von Venen, Allergien sowie operative Therapieverfahren
sind Alltag in der Versorgung Hautkranker.
- Weiterhin sind die Leistungen der Dermatologen für die Gesunderhaltung der
Haut unverzichtbar – die Hautkrebsvorsorge für jedermann muss endlich
von allen Kassen übernommen werden um den Krebs Nr. 1 – schwarzer und weißer Hautkrebs
zu besiegen
- Ein gesunde Haut ist wichtig für eine hohe Lebensqualität.
Nicht nur für die Heilung von Hautkrankheiten geben Dermatologen Hilfestellung,
auch in der unabhängigen Verbraucherberatung von Pflege, Vorbeugung und kosmetisch
aesthetischen Problemen, bis hin zu Lasern und störenden Zeichen der alternden Haut.
Dies alles wird angeboten auf der Basis einer soliden 5 – 7 Jährigen Weiterbildung
und einer anschließenden freiwilligen Zertifizierung, die in der
Dermatologie bereits vorausdenkend und seit Jahren eingeführt wurde.
Was bedeutet das für den Hautkranken?
Zeichen an der Haut sind für nicht fachärztlich ausgebildete Mediziner
oft schwer, meist gar nicht zu interpretieren. Das hat zur Folge , dass Frühzeichen
akuter Erkrankungen übersehen oder fehlgedeutet werden. Gefährliche Situationen
können daraus innerhalb weniger Tage entstehen oder entstellende Hautveränderungen
können die Folge sein. Beispiele sind die infektiöse Impetigo der Kinder, das lebensbedrohliche
Eczema herpeticatum der Atopiker, fehlgedeutete Erysipele und vor allem nicht erkannte
Hautkrebsfälle.
Selbst bei richtiger Diagnose kann die eingeleitete Therapie nicht adäquat sein,
wenn das Fachwissen fehlt. Für Haut- und Allergiekranken , vor allem für alle mit
einem chronischen Verlauf muss daher der direkte Zugang zum Dermatologen ohne zeitaufwendige
und kostspielige Umwege über andere Ärzte erhalten bleiben.
Amerikanische Untersuchungen zu den fachlichen und ökonomischen Auswirkungen der
Reduzierung der fachdermatologischen Versorgung seit Einführung des "first care"
Systems belegen, dass dieses Primärarztsystem zu einer signifikanten Qualitätsminderung
bei gleichzeitiger Kostensteigerung geführt hat. Es liegt auf der Hand, dass die
Behandlung von Hautpatienten durch den Dermatologen nicht nur Vorteile für die Betroffenen
hat, sondern auch wesentlich zur Kostenersparnis beiträgt. Bedenkt
man die zunehmende Häufigkeit von Hautkrankheiten und die rapide ansteigende Zahl
von - auch chronischen - Haut- und Allergiepatienten, so erscheint es geradezu
absurd, die Dermatologie mit ihrer nachweislich hohen Effizienz aus der medizinischen
Basisversorgung zu verdrängen.